Geschafft! Der Yeti ist zurück in der Schweiz. Nach ziemlich genau einem Jahr ist es zu einem Wiedersehen gekommen. Einen feuchten Schmatz auf die Kühlerhaube inklusive 😄. Aber alles der Reihe nach…
Irgendwie hatte das etwas von Weihnachten. Oder Geburtstag. Das sehnlichst erwartete Päckli war endlich angekommen und durfte geöffnet werden. Der Container stand im Hafen von Basel und ich war gespannt wie mein Baby die lange Reise überstanden hatte. Das Siegel wurde geknackt, die schweren Containertüren geöffnet und da stand er und streckte mir den A…. entgegen 😄. Festgezurrt mit Spanngurten am Boden, auf den ersten Blick keine Beule zu erkennen, in glänzendem Weiss fast wie neu… Puhhh, Glück gehabt!!! Nachdem alle Befestigungen entfernt waren, durfte ich endlich rein und die Batterien anschliessen. Mein gutes Gefühl wurde bestätigt als die Lichter und das Radio sofort zu leuchten anfingen. Die Wiederbelebung war also erfolgreich und beim Drehen des Zündschlüssels sprang der Motor sofort an und fing an zu schnurren wie ein Kätzchen (naja eher wie ein 15 Jahre alter Kater mit Raucherhusten aber es handelt sich hier schliesslich auch um einen Defender). Also alles in Ordnung, Rückwärtsgang rein und voooorsichtig rausfahren… geschafft!!! Danach eine kurze Rundumkontrolle und das Unterzeichnen des Übergabeprotokolls (ein paar Beulen gehören einfach zu einem richtigen Defender) und der Yeti war wieder mein!







Nun ging es auf nach Riehen, wo ich den Defender bis auf weiteres im Vorgarten meiner Eltern parkieren durfte. Denn das Vehiculo ist bekanntlich mit Dachträger 2.68 Meter hoch und passt damit in keine schweizer Normgarage. Es geht also wieder los: Busco estacionamiento – ihr errinnert euch vielleicht… Also wer einen Einstellplatz hat, der hoch genug ist für den Yeti, melde sich bitte. Oder jemand, der jemanden kennt, der gehört hat es soll jemanden geben, der ein passendes Plätzli hat oder kennt… Also ich würd‘ glatt ein Raclette mit einem feinen Weissen exklusiv serviert im Defender spendieren für den oder die mit dem entscheidenden Tipp…




Jedenfalls steht er jetzt erst mal bei meinen lieben Eltern, ich habe ihn rausgeputzt und ausgeräumt und er ist ready für neue Abenteuer. Ein paar Reparaturen und Verbesserungen müssen noch gemacht werden aber das sind nur Kleinigkeiten – schliesslich hat der Yeti es bereits von Züri bis ans Ende der Welt und wieder zurück geschafft! Für den Sommer plane ich eine kleine Schweiz-Österreich-Italien Tour, denn corona-bedingt geht’s dieses Jahr nicht weiter weg. Und für die Zukunft wären Skandinavien oder die Ostblock-Staaten ein Thema. Der Yeti auf dem roten Platz – das wär doch was, oder? Keep you posted…
