Mein Yeti ist wohlbehalten hier angekommen und wartet im Estacionamiento verde drauf, dass die Reise kreuz und quer durch Südamerika losgeht. Zum Abschluss meines Aufenthaltes in Montevideo hier noch einige Fotos der Stadt wie ich sie in den vergangenen vier Wochen erlebt habe. Mir hat es in dieser Metropole sehr gut gefallen gerade weil es hier kaum Sehenswürdigkeiten oder Touristen gibt. Einfach einmal eine ‚normale’ Grossstadt in Südamerika mit weltoffenen Menschen, eine Stadt die zudem relativ sicher und gut organisiert ist, perfekt also für mich als Schweizer zum erneuten Eingewöhnen in Lateinamerika.
Wenn da nur nicht die Schweizerpreise gewesen wären: Für mich weniger ein Problem als eine Überraschung aber als Local mit einem Uruguayo-Gehalt – guet nacht am sächsi… Die extrem hohen Preise für fast alles sind hier ein dauerndes Gesprächsthema und ein steter Anlass zu Unmutsäusserungen der Einwohner. Und wenn ich mich als Suizo dann auch mal vorsichtig über die hohen Preise für dies oder das beschwert habe, bekam ich nur ein leicht spöttisches ,Bienvenidos a Uruguay‘ zur Antwort. 😇
Dass es im Zentrum in jedem Block mindestens eine Bar gibt, hat sicher auch ein wenig zum positiven Resümee meines Aufenthaltes hier beigetragen wobei ich von diesem Angebot als seriöser Sprachstudent natürlich nur sehr spärlich Gebrauch gemacht habe. Die Regel lautete: Immer zuerst Hausaufgaben, dann Ausgang – auch weil die meisten Lokale eh erst um 21 Uhr öffnen und du vor 22 Uhr grundsätzlich immer auf englisch begrüsst wirst – so früh können nur nur Touristen in den Ausgang gehen. 😉
Und last but not least hat auch meine unkomplizierte Gastfamilie zum rundum positiven Gesamteindruck von Montevideo beigetragen. Muchas Gracias Estella, Alvaro und Giovanna!


















































